E-Scooter: Geldwerter Vorteil bei Privatnutzung

E-Scooter sind in aller Munde und zumindest in den Großstädten schon ein alltägliches Bild. Stellt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern diesen trendigen fahrbaren Untersatz für die beruflich veranlassten Auswärtstätigkeiten zur Verfügung (z. B. Kundenbesuch in der Innenstadt) handelt es sich um steuerfreien Reisekostenersatz in Form einer Sachleistung.

Doch wie sieht es bei einer Privatnutzung aus? Ist ein E-Scooter wie ein Fahrrad oder wie ein Kraftfahrzeug zu behandeln?
Nach der maßgebenden Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung handelt es sich bei einem E-Scooter um ein Kraftfahrzeug mit der Folge, dass u.E. die Regelungen für Elektrofahrzeuge (Stichwort: „halber Bruttolistenpreis“) anzuwenden sind.

Klarstellende Erlasse der Finanzverwaltung dürften in Kürze folgen.

22.10.2019 Claudia Cordes, Steuerberaterin